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Englandfahrt 2017
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Englisch lernen – mal ganz anders...

Am 13. März 2017 machten sich 57 Jugendliche der HRS Zetel (8. Jahrgang) sowie fünf Lehrkräfte (Stefanie Moik, Dirk Roschkowski, Claudia Vorrink, Stefanie Würdemann, Monika Bonhaus) auf nach England. Morgens um 6:00 Uhr trafen sich alle an der Schule, die Koffer wurden verstaut, die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten sich von ihren Eltern und nun konnte das Abenteuer beginnen.




Die Reise führte uns über Holland und Belgien nach Frankreich, wo wir dann von Calais mit der Fähre übersetzen mussten nach Dover. Nach einer ca. 1,5-stündigen Überfahrt begrüßte uns England mit einem imposanten Landschaftsbild. Die großen Kreidefelsen von Dover waren sehr beeindruckend. Im Linksverkehr ging die Fahrt dann weiter über mehrere Dörfer nach Eastbourne, einem Seebad direkt am Ärmelkanal in der Grafschaft East Sussex.

Am Abend um kurz nach acht englischer Zeit erreichten wir unseren Treffpunkt, wo auch bereits die Gastfamilien auf uns warteten. Die Schüler waren vorwiegend zu zweit oder zu dritt in englischen Familien untergebracht. Die Gastfamilien wurden in Zusammenarbeit mit dem Sprachreiseunternehmen Jürgen Matthes ausgewählt. Das Unternehmen hat bereits seit mehreren Jahren Kontakt zu den Gastgebern, so dass die Familien Erfahrungen mit ausländischen Schülerinnen und Schülern haben.
Am nächsten Tag fanden sich alle mehr oder minder ausgeschlafen am Treffpunkt in Eastbourne ein. Wir unternahmen eine Stadtrundfahrt, um den Ort kennenzulernen und Wissenswertes zu erfahren. Zum Schluss fuhren wir zu Beachy Head, dies ist eine Landspitze mit 162 m hohen Kreidefelsen.



Im Anschluss wurde eine Rallye durchgeführt, um zu testen, was bei den Schülern nach dem Vortrag hängen geblieben war. Die Jugendlichen durften auch Passanten ansprechen, - natürlich in English. So konnten sie gleich ihre Sprachkenntnisse anwenden und erfahren, dass sie sich bereits gut in einer fremden Sprache verständigen können. Um die Sprache noch zu intensivieren, fand am Nachmittag ein Sprachkurs für alle Jugendlichen statt. Die Schüler wurden von drei Muttersprachlern unterrichtet. Auf spielerische Art und Weise wurde ihnen die englische Sprache vermittelt, wobei es vorwiegend um die freie Kommunikation ging.



Der Mittwoch war unser großer Tag – denn dort ging es auf in die Weltstadt London. Unsere Tour startete in Greenwich, bereits im Park hatte man einen tollen Blick auf die Themse und das Bankenviertel von London. Vorbei am Royal Observatory und an Cutty Sark ging es weiter direkt ins Herz von London. Die weite Anfahrt hatte sich gelohnt: die Schülerinnen und Schüler konnten Highlights wie Houses of Parliament, Big Ben, London Eye, die Tower Bridge, den Tower of London und Buckingham Palace bewundern. Eine Fahrt auf der Themse rundete das Programm ab. Die Schüler waren beeindruckt von der quirligen, multikulturellen englischen Hauptstadt. Das, was man sonst nur aus Büchern oder aus dem Fernsehen kennt, live und in Farbe zu erleben, war für alle ein besonderes Erlebnis. Müde und voller neuer Eindrücke kehrten wir zurück zu unserem beschaulichen Ort Eastbourne.

Im Anschluss wurde unser letzter Ausflug unternommen. Es ging auf in den nahegelegenen Küstenort Brighton. Nach einem kleinen Rundgang an der Promenade durften die Schüler selbst den Ort erkunden. Am Nachmittag ging es zurück nach Eastbourne. Den Rest des Tages hatten die Schüler zu ihrer freien Verfügung, so dass sie letzte Souvenirs einkaufen und ihre Koffer packen konnten. Ein letztes Mal konnten sie die Zeit mit ihrer englischen Gasfamilie verbringen und ihre Englischkenntnisse, die sich im Laufe der Woche verbessert hatten, anwenden.

Am Freitag brachten die Gasteltern ihre Schützlinge zu unserem Bus – nun hieß es Abschied nehmen von der englischen Lebensweise, von Land und Leuten. Obwohl der Weg nach England mit dem Bus sehr weit ist, waren sich doch alle einig: England ist eine Reise wert! Mit vielen neuen, schönen und aufregenden Erinnerungen im Gepäck kehrten die Schüler wohlbehalten in der Nacht zu Samstag zurück.

von Monika Bonhaus



Schüler berichten:

Neele Gloth, R8a:
Schon als wir ankamen, habe ich gemerkt, dass die Kultur sowie Umgebung und Häuser anders sind als in Deutschland. Die Häuser ähneln sich alle größtenteils. In der Gastfamilie habe ich dann sofort festgestellt, dass die Engländer wesentlich bescheidener leben, es aber trotzdem total toll war mal so zu wohnen. Ich hatte zu Anfang Angst, dass wir uns mit der Gastfamilie nicht richtig verständigen könnten, doch das war kein Problem. Ich war total begeistert von London, denn diese Stadt hat einfach so tolle Plätze und Sehenswürdigkeiten, die man nicht so schnell vergessen wird, aber auch Eastbourne hat wunderschöne Plätze. Es lohnt sich, dieses alles einmal gesehen zu haben.

Ronja Georg, R8b:
Eastbourne ist eine sehr schöne Stadt. Wir hatten echt schönes Wetter. Als wir in England ankamen, hat uns die Gastfamilie sehr gut aufgenommen und uns alles gezeigt. Am Anfang war es noch ein komisches Gefühl, aber nach einiger Zeit hat man sich echt wohl gefühlt und wir haben uns mit allen unterhalten. In London war es echt toll, man konnte schöne Fotos machen. Das Shoppen in Brighton war natürlich am besten. Es hat viel Spaß gemacht. Die Klassenfahrt war echt cool und am liebsten wären meine Freunde und ich noch in der Familie geblieben. Man konnte sich einfach gut mit der Familie unterhalten.

Julie Janßen, R8b:
Die Englandfahrt 2017 war für mich sehr schön und ich fand es interessant zu sehen wie die Engländer leben. Meine Gastfamilie war offen, nett und verständnisvoll. Auch wenn wir uns manchmal mit Händen und Füßen verständigen mussten, hat alles geklappt. Als wir einen Tag in London waren, war alles etwas stressiger und unübersichtlicher als in Eastbourne, aber es war eine echt coole Erfahrung. Der Tag in Brighton war sehr entspannt und wir durften auch shoppen gehen. Allgemein fand ich England toll. Am liebsten wäre ich länger geblieben, weil die Familie wirklich nett war.

Leonie Englebrecht, H8a:
Meine Gastmutter und meine Gastgeschwister haben mich sehr gut aufgenommen, die Oma war auch sehr freundlich. Wir wurden öfter gefragt, ob es und gut gehen würde. Die Mutter hat sich mit dem Essen sehr viel Mühe gegeben, es gab auch immer ein leckeres und gutes Lunchpaket. Ich persönlich fand es in der Gastfamilie sehr schön.

Clarissa von Rahden, H8b:
Die Häuser in England sind klein, aber es ist alles schön eingerichtet. Meine Gastfamilie war super nett, das Essen war anders als in Deutschland. Wir waren jeden Tag unterwegs, am Mittwoch waren wir in London. Das war so schön, alle haben Spaß gehabt. Ich glaube, ich werde England vermissen.



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